APNs neu als Auditor:innen für die Behandlungsqualität zugelassen
Nach einer Machbarkeits- und Akzeptanzprüfung werden APNs (Advanced Practice Nurses) neu als Auditor:innen für die Behandlungsqualität eingesetzt.
Zuvor bestand ein deutlicher Engpass bei Auditor:innen in diesem Bereich. Aufgrund der hohen Nachfrage nach entsprechenden Audits mussten einzelne Audits verschoben werden, und in einigen Fällen mussten Ärzt:innen auf ein anderes Zertifizierungsprogramm wechseln.
Mit dem Einsatz von APNs wird dieser Engpass nun spürbar reduziert. Die Audits können besser geplant und verteilt werden, sodass wir der bestehenden Nachfrage wieder gerecht werden können.
Sie führen künftig Audits in den Modulen Diabetes und arterielle Hypertonie durch. Diese Erweiterung stärkt die Interprofessionalität und unterstützt eine nachhaltige Weiterentwicklung im Bereich der Behandlungsqualität.
Ein Bericht der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) vom Mai 2025 unterstreicht die Relevanz dieser Entwicklung: APNs können einen substanziellen Beitrag zur Versorgung leisten – vorausgesetzt, ihre Rolle ist klar definiert und systemisch verankert.
Aktuelle Entwicklungen bestätigen dies: Im Kanton Luzern wird der Einsatz von APNs in Hausarztpraxen derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts erprobt – mit einer ersten, insgesamt positiven Zwischenbilanz.

Einige unserer Auditor:innen gemeinsam mit Teammitgliedern der Geschäftsstelle am letzten Auditor:innen-Treffen in Olten (v. l. n. r.): Smiljka Vidovic, Evelyne Bühler, Thomas Zanchin, Joel Lehmann, Beat Biedermann, Nicole Plüss, Alfred Müller, Andrea Linnemöller, Manuela Jossi, Nosheen Tariq, Daniela Riesen, Nancy Fulgieri, Angela Diethelm-Wacher, Ramona Brändli, Laura Viscio und Denise Bigler.
– Bericht der SAMW
– Bericht des Kanton Luzern
– Erfahrungsbericht der Medbase Wil